Archiv für Januar, 2010

Spieglein an der Wand – Schritt 1:

Mittwoch, 13. Januar 2010

Diesen Spiegel habe ich geschenkt bekommen.
Die Grösse und die geschwungene Form haben mir sehr gefallen.

Idee zur Gestaltung:

Der Spiegel soll mein Bad verzieren. Die Gestaltung soll dunkel mit diversen Gebrauchsspuren sein. Die Technik, um diesen Effekt zu erzielen, habe ich bei einer Autotunerserie ( West Coast Custom ) abgeschaut.

Im Urzustand war der Spiegel mintgrün und hatte 2 Füsse.
Diese habe ich abgesägt um einen optisch schönen Spiegel zu erhalten.  Die Sägespuren wurden mit Schleifpapier und einer 2K – Spachtelmasse geformt.

Material/ Werkzeug:

  • Säge
  • 80”- , 120” – Schleifpapier
  • 2K- Spachtelmasse
  • Japanspachtel

Bilder:

Spieglein an der Wand – Schritt 2:

Mittwoch, 13. Januar 2010

Nachdem nun die 2K – Spachtelmasse durchgetrocknet und geschliffen war, sollte die Grundierung aufgetragen werden.

Ich entschied mich für eine 2K – Grundierung (2K Epoxid Haftgrund von Brillux ). Diese hat den Vorteil das sie schnell trocknet, sehr gut deckend und universall haftvermittelnd ist.

Dies war nötig, weil der Untergrund ein Plastik war. Der Spiegel besteht aus geschäumten Schaum mit einer Kunststoffummandlung.

Um den Spiegel zu schützen, wurde dieser sorgfältig mit Klebeband und Zeitung abgedeckt. Die Kante wurde mit Acryl verschlossen. ( Diese Idee erwies sich als  schlecht. Der Epoxid Haftgrund und das frische Acryl haben sich nicht vertragen. Auch mein Becher löste sich auf.  )

Der Epoxid Haftgrund wurde mit Universal Abtönkonzentrat rötlich eingefärbt und mit einem Pinsel gestrichen.

Anschliessend habe ich das Klebeband entfernt um eine schöne Kante zu erhalten. Leider hat die Unerträglichkeit der beiden Materialen dazu geführt, das ich nach dem Trocknen noch einmal mit Acryl abdichtet musste.

Material/ Werkzeug:

  • 2K – Epoxid Haftgrund
  • (Wegwerf) Pinsel
  • Acryl
  • Klebeband / Zeitung

Bilder:

Spieglein an der Wand – Schritt 3:

Mittwoch, 13. Januar 2010

Nach dem schleifen und entstauben des Haftgrundes, habe ich den Zwischenanstrich in den Farbton ( Sto Color system 33300 seidenmatt, Alkyharzlack ) 2 mal aufgetragen.

Dieser wurde nach der vollständigen Trocknung mit einem anderen, dunklen Farbton ( schwarz, seidenmatt, Alkydharzlack ) ebenfalls 2 mal überstrichen.

Material/ Werkzeug:

  • Alkyharzlack, rot und schwarz
  • Pinsel
  • 180” – Schleifpapier
  • Ringpinsel

Bilder:

Spieglein an der Wand – Schritt 4:

Mittwoch, 13. Januar 2010

Der Spiegel hat nun 4 Tage komplett trocknen können.

Jetzt sollte der Augenblick kommen um den Spiegel sein markantes Äusseres zu geben.

Der rote Zwischenanstrich sollte willkürlich durch das schwarz zu sehen sein.  Besonders an den Kanten und Rundungen.

Ich habe mit 120” – Schleifpapier vorsichtig über die Kanten und Rundungen des Spiegels geschliffen. Zu meinen bedauern, an einigen Stellen zu fest. Dort wurde bis auf die Unterschicht ( mintgrüner Farbton ) durchgeschliffen.

So musste ich die durchgeschliffenen Stellen erneut mit den zwei Frabtönen überarbeiten.

Material/ Werkzeug:

  • 120” – Schleifpapier
  • Alkydharzlack, rot und schwarz
  • Staubbesen

Bilder:

Spieglein an der Wand – Schritt 5:

Donnerstag, 21. Januar 2010

Ich habe den Spiegel geschliffen und entstaubt. Für den feinen Staub habe ich ein Staubbindetuch genommen.

Dieses klebt und nimmt somit auch den kleinsten Staub zuverlässig auf.

Den Spiegel habe ich zwei mal mit seidenmattem Klarlack aus der Sprühdose lackiert.

Das geht schnell und der Klarlack trocknet ohne besonders viel Staub ( aus der Luft ) zu binden. Somit habe ich eine glatte, fast “krümelfreie” Oberfläche erhalten.

Der Spiegel hängt in meinen Bad. Hinter dem Spiegel habe ich noch zwei Leuchtstoffröhren angeklebt die ich mit einem Schalter ein- und ausschalten kann.

Material/ Werkzeug:

  • 120” – Schleifpapier
  • Staubbesen
  • Staubbindetuch
  • seidenmatten Klarlack aus der Sprühdose
  • Silicon ( zum verkleben der Leuchstoffröhren )

Bilder: